Überlebensdrama des Rodewalder Rudels! Nachwuchs offiziell bestätigt! Abschussgenehmigung des Rüden GW717m weiterhin aktiv!

Jetzt ist es offiziell. Das Wolfspaar in Rodewald hat Nachwuchs.

 

Ein Jungwolf wurde aktuell in „Wolfsmonitoring.com“ für das „Monitoringjahr“ 2019/2020 bestätigt.

 

Weiterhin wird eine „laktierende“ Fähe nachgewiesen.

 

Umweltminister Olaf Lies hatte noch in der Pressemitteilung vom 29.05.2019 des Umweltministeriums Niedersachsen mitgeteilt, das die Abschussgenehmigung des Rodewalder Rüden (GW717m) um einen weiteren Monat verlängert wird (bis 30.06.2019).

 

Das ist insofern mehr als fragwürdig, weil seit dem die erste Abschussgenehmigung  erteilt wurde (Anfang des Jahres 2019), keine Risse mehr bestätigt bzw. öffentlich mitgeteilt worden sind.

 

Jetzt kommt noch eine dramatische Brisanz hinzu, wenn der Umweltminister von Niedersachsen weiterhin an der nach unser Ansicht illegalen Abschussgenehmigung festhält und der Vater des Rodewalder Rudels getötet wird.

 

Die Fähe ist zur Zeit im Bereich der Wurfhöhle und kümmert sich ausschließlich um den Welpen.

 

Die Hauptaufgabe des Rodewalder Rüden ist jetzt die Versorgung der Fähe mit Nahrung und die Sicherheit seines kleinen Rudels .

 

Wird er erschossen, wird die Situation für die Fähe und den Welpen lebensbedrohlich. Die Fähe geht in der Regel zu diesem Zeitpunkt nicht auf Beutefang.

 

Wenn die Fähe aus reinen Überlebensgründen gezwungen wäre auf Jagd nach Nahrung (u.a. Rehe und Wildschweine) zu gehen, besteht eine sehr große Gefahr, das der Welpe verhungert oder erfriert.

 

Das Verlassen des Wurfhöhlenbereichs zu diesem Zeitpunkt wäre auch für die Fähe sehr gefährlich.

 

Das hat der Tod von FT10, der Schwester von MT6 („Kurti“) bereits gezeigt.

 

Sie starb einen Monat nach der Erschiessung von MT6, als sie versuchte alleine das Überleben ihrer Welpen zu sichern.

 

Als sie tot aufgefunden wurde, war nachgewiesen worden, das sie wenige Tage zuvor Junge geboren hatte. Ein Nachweis über den Vater der Welpen lag nicht vor. Die Welpen sind angeblich nie gefunden worden.

 

Dasselbe Schicksal droht also nun dem Rodewalder Rudel.

 

An der Abschussgenehmigung festzuhalten ist eine unverantwortliche und zudem illegale Handlungsweise.

 

Und das nach äußerst fragwürdigen „Initiativen“ des Umweltministers von Niedersachsen, wie z.B. der Bundesratsinitative mit dem Ziel der möglichen Tötung von 10% des gesamten Wolfbestandes in Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen.

 

Der Ankündigung von Umweltminister Olaf Lies (SPD) in „Steinfeld“, wenn kein individueller genetischer Nachweis eines Wolfes vorliegt, möglicherweise ein ganzes Rudel zu eliminieren, bis der „Richtige“ erschossen ist und schließlich aktuell die völlig unnötige Gesetzesinitative von Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) „Lex Wolf“ (siehe Neuigkeiten W-I-S-Z-V).

 

Es ist höchste Zeit diese „Erschiessungsfarce“, einer streng geschützten Tierart (der Wolf), zu beenden.

 

Ansonsten klebt dann unweigerlich das Blut einer ganzen Wolfsfamilie an den Händen von einem Minister, der eigentlich für ihren Schutz zuständig ist...

 

Überlebensdrama des Rodewalder Rudels! Nachwuchs offiziell bestätigt! Abschussgenehmigung des Rüden GW717m weiterhin aktiv! WISZV Neuigkeit 06.06.2019
Überlebensdrama des Rodewalder Rudels! N[...]
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