Sterbende Rotbuchen (-wälder), gequälte Wölfe und Umweltminister die Wölfe töten lassen!

Sommer? Urlaubszeit, Zeit der Entspannung … Für die gepeinigte Natur gibt es die nicht...

 

Dort gibt es keine Ruhepause... kein Aufatmen...

 

Von kaum jemanden in der Öffentlichkeit wirklich bemerkt, hat jetzt ein Drama katastrophalen Ausmaßes begonnen!

 

Begonnen? Nein, dieses Phänomen ist bereits seit den achtziger Jahren des letzten Jahrtausends bekannt.

 

Das Baumsterben... Haben wir uns bereits daran gewöhnt und „abgefunden“, das ganze Wälder dem „sauren Regen“ zum Opfer fallen, Borkenkäferinvasionen Fichten etc. massenweise befallen...?

 

Das gehört „zum Alltag“. Das ist scheinbar bereits „Normalität“...

 

Nur was "jetzt" geschieht, ist ungeheuerlich...

 

Die Rotbuche (Fagus sylvatica) stirbt...! Und das in vielen Landesteilen von Niedersachsen, Thüringen, etc.

 

Die Rotbuche ist ein Laubbaum mit einer sehr großen Standortamplitude, die von trocken bis nass reicht. Es ist davon auszugehen, das die (Rot-) Buche dominierende Baumart in Mitteleuropa wäre, würden nicht andere Baumarten angepflanzt werden bzw. die Sukzession natürlich verlaufen würde.

 

Sie ist einer der widerstandsfähigsten Baumarten in Mitteleuropa und optimal an die Landschaftsräume in diesen Breiten bzw. Klima, Böden etc., angepasst...

 

Und jetzt? Jetzt stirbt diese für unser Landschaft so markante und „wertvolle“ Baumart.

 

Die Trockenheit und der ganz deutlich dafür verantwortliche Klimawandel der letzten Jahre, fordert seinen tödlichen Tribut. Man spricht bereits von einer rasanten Entwicklung und rechnet bereits damit, das aktuell bereits 10-15 Prozent der Buchen betroffen sind.

 

Für weitere nähere Informationen, siehe bitte folgende Quelle:

(Bitte Link kopieren und in die Suchleiste des jeweiligen Browers eingeben)

 

https://www.proplanta.de/Agrar-Nachrichten/Wald-Forst/Buchensterben-in-Niedersachsens-Waeldern_article1563578202.html

 

Als wäre das nicht schon genug, ist bekannt geworden, das ein schwer kriminelles „Subjekt“ eine junge Wölfin anscheinend gequält, dann erschossen und mit einem schweren Gewicht im Elbe-Seiten-Kanal, vermutlich bei Wittingen, versenkt hat.

 

Dennoch der gequälte Wolf wurde gefunden. Es sind eindeutige Parallelen zu einem weiteren tierquälerischen Fall dieser Art festzustellen.

 

Das W-I-S-Z-V berichtete darüber bereits im „Plädoyer für eine verfolgte und bedrohte Tierart in Deutschland!“, Seite 32, Punkt 8, „Kriminelle beziehungsweise illegale Handlungen in Sachsen! (Das Plädoyer steht als kostenloser Download auf der website des W-I-S-Z-V zur Verfügung)

 

In Mortka, Landkreis Bautzen, Sachsen, wurde „damals“ eine junge Wolfsfähe am Ufer des Tagebausees gefunden. Sie war durch mehrere Schüsse getötet worden, zusätzlich noch mit einem Betongewicht versehen, das mit einem Strick um ihren Körper gebunden war.

 

Diese Tat, eindeutig eine Straftat, ist aufs schärfste zu verurteilen und es bleibt zu hoffen, das der oder die Täter endlich einmal zur Rechenschaft gezogen werden.

 

Zusätzlich zu diesen Nachrichten nähert sich auch dieser Monat wieder einmal seinem Ende zu.

 

Und was machen unsere Umweltminister von Schleswig-Holstein und Niedersachsen?

 

Sie „hetzen“ weiterhin zwei Wölfen hinterher, die ungeschützte Weidetiere gerissen haben sollen und wollen angeblich weitere Risse durch den Tod dieser beiden Wölfe verhindern...

 

Welche neuen Risse? Seit der Abschussgenehmigung vom frühen Frühjahr diesen Jahres sind keine neuen Risse öffentlich bekannt geworden.

 

Es ist mehr als an der Zeit, das diese „Umweltminister“ sich realen Gefahren die die Menschheit bedrohen intensiver zuwenden und versuchen diese abzuwenden oder zumindest zu minimieren, als zwei geschützten Wölfen mit tödlicher Konzequenz nachzustellen.

 

Herdenschutz ist die wirksame und erfolgreiche Methode Risse zu verhindern. Nicht nur von Wölfen, sondern auch von der erheblichen Anzahl vorkommenden Risse durch wildernde Hunde.

 

Aber auch dieses „Phänomen“ findet keine große Beachtung mehr... geschweigedenn, das Lösungen gesucht werden, dieses Problem zu lösen.

 

Stattdessen fällt der Wolf immer noch ständig unter Generalverdacht.

 

Der „illegale“ Abschuss, auch von Behördenseite, von streng geschützten Wölfen ist keine Lösung.

 

Diese Erkenntnis sollte doch nun langsam auch bei diesen beiden „beratungsresitenten“ Umweltministern im Norden Deutschlands angekommen sein... Oder etwa immer noch nicht!?

 

 

Sterbende Rotbuchen gequälte Wölfe und Umweltminister die Wölfe töten lassen WISZV 28.07.2019
Sterbende Rotbuchen gequälte Wölfe und U[...]
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Infos des W-I-S-Z-V

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