Liebe Unterstützer/innen meiner Petition! Liebe Freunde und Förderer des
Wolf- Informations- und Schutz-Zentrum-Vechta e.V: (WISZV)
Ein Rissvorfall in Füchtenfeld (im Landkreis Grafschaft Bentheim) ist geschehen!
Der Landkreis bläst zur Jagd auf den Wolf! Tötet ihn, den „Unheilsbringer“, die Bestie, könnte man meinen zu hören und sich in das Mittelalter zurückversetzt fühlen.
„Nutztiere“ sind getötet worden! Nein, das es so etwas gibt. Und dann womöglich noch von
einem Wildtier, das normalerweise tötet um zu überleben.
Wie immer wird bei solchen „Vorfällen“ nicht erwähnt, das der größte Feind des Schafes
oder der Nutztiere nicht der Wolf ist. Einmal darf der Leser dieser Zeilen raten, wer das
sein könnte?!
Richtig der Mensch!
Das Blut der getöteten Tiere ist noch nicht geronnen, da ist das „Geschrei Tötet die Wölfe“ unverhohlen zu vernehmen.
Es hat tote „Nutztiere“ gegeben und es ist bedauerlich, das Tiere in der Obhut von
Menschen wegen seiner Fehler sterben müssen.
Wo aber ist die Trauer, das Entsetzen, die nicht vorhandenen Skrupel und die Wut, wenn
jedes Jahr Millionen von „Nutztieren“ bzw. Tiere mit einer Seele und hoher Intelligenz,
elendig in Schlachthäusern für den menschlichen unersättlichen Appetit verrecken oder in
heißen Sommern auf Schafweiden, von ihren Haltern vernachlässigt, verdursten oder verhungern.
Allein in Deutschland werden jedes ca. 1 Million Lämmer, jedes Jahr vor Ostern, ihren
Müttern entrissen und geschlachtet. Damit die Christen zu Ostern ihr (Opferlamm)
verzehren können.
Der tägliche Fleischkonsum fordert jährlich millionenfachen Todes-Tribut bei Schweinen, Rindern und Hühnern.
Und er füllt die Krankenhäuser und Friedhöfe des Menschen! Hoher Fleischkonsum ist
nachweislich verantwortlich für etliche Zivilationskrankheiten wie u.a. Herzinfarkt, Schlaganfall, Thrombosen und Embolien. Na, dann guten Appetit!
Entsetzen und Wut wären hier absolut angebracht. Wie die sogenannte „Krone der
Schöpfung“, wie der Mensch sich zu gern selbst bezeichnet, mit seinen Mitgeschöpfen umgeht, schreit zum Himmel. Apropros, wenn auch nur ein Tier beim jüngsten Gericht in der Jury sitzen sollte, kann auch ein Gott dem Menschen nicht mehr helfen...
Letztendlich dreht sich alles nur ums Geld. Nutztiere sind ein Wirtschaftsfaktor. Und zwar kein unerheblicher. „Die Nutzer“ wollen mit ihnen viel Geld verdienen und nicht kuscheln. Die Seele und das Wohlbefinden des Tieres ist oft mehr als zweitrangig.
Und deshalb ist die Aufregung dieser „Geldverdiener“ fragwürdig.
In Niedersachsen erhalten private, wie auch gewerbliche Nutztierhalter bei Rissen durch den Wolf den „Schaden“ vollständig ersetzt und.... hinzu kommen nicht zurückzahlbare Fördergelder zum Kauf von Schutzzäunen (bis zu 30.000 Euro im Jahr), das Geld für die Anschaffung von ausgebildeten Herdenschutzhunden, Tierarztkosten usw.
Jedes Jahr vollzieht sich dennoch immer das selbe Prozedere, wenn Wölfe tatsächlich mal
Schafe oder Ziegen gerissen haben.
Im Laufe meiner Tätigkeit im Schutz für die Wölfe, seit also 11 Jahren, ist in der Vielzahl der Fälle ein unzureichender oder gar kein Schutz für die „Nutztiere“ vorhanden. Entweder war zu wenig oder gar kein Strom auf den Leitungen. Untergrabeschutz fehlte und …. der Schäfer und seine Hütehunde waren Nachts nicht bei der Herde. Und so weiter und so weiter.
Etliche Tierhalter haben auch nach 11 Jahren Anwesenheit des Wolfes keine „Lust“ ihre
Tiere zu schützen. Warum auch, sie bekommen sie ja finanziell ersetzt.
Das Geschrei nach dem Tod des Wolfes kommt nach fast jedem Riss. Egal, wie die
Umstände waren. Auch wenn Wolf gar nicht der Verursacher war.
Töten, töten, töten... was anderes kann der Mensch anscheinend nicht. Kugeln lösen
keine Probleme, sie verursachen nur noch mehr Leid.
Bitte unterstütze uns mit Deiner Spende! Damit wir mit unserem Mobilen Einsatzteam des WISZV, die Wölfe vor dem Erschießungstod bewahren können! Danke!
Spendenkonto:
Wolf-Informations-und Schutz-Zentrum-Vechta e.V. (WISZV)
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Mein Name ist Jan Olsson, ich bin Wildbiologe und 1. Vorsitzender des Wolf-Informations-und Schutz-Zentrum-Vechta e.V. (WISZV). Seit Jahren sind wir auf allen wichtigen Ebenen im Einsatz für den Wolf.